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Wie Reiki die Yoga-Praxis ergänzt – aktive und empfangende Ruhe

Autorenbild: Carina Schmitz
Carina Schmitz
27. Aug.
4 Min. Lesezeit

Yoga und Reiki begegnen sich immer häufiger: in Studios, auf Retreats – und in diesem Jahr auch in meiner eigenen Arbeit in Hamburg. Auf den ersten Blick sind es zwei sehr unterschiedliche Praktiken. Auf den zweiten Blick ergänzen sie sich erstaunlich gut. In diesem Beitrag beschreibe ich, warum das so ist – und wie du beides kombinieren kannst. Und wenn du die Verbindung lieber direkt erleben möchtest: Am Sonntag, den 6. September 2026, gestalte ich gemeinsam mit dem LUMA Yoga Studio in Hamburg-Eppendorf einen Abend genau dazu. Mehr dazu weiter unten.


Frau in Savasana liegend und Reiki und Yoga kombinierend

Was Yoga und Reiki verbindet Beide Praktiken holen die Aufmerksamkeit aus dem Kopf in den Körper. Beide arbeiten mit Atem, mit Präsenz. Und beide werden von vielen Menschen als Weg beschrieben, im Alltag wieder zur Ruhe zu kommen. Was Jikiden Reiki genau ist und woher es stammt, habe ich in einem eigenen Beitrag beschrieben. Kurz gesagt: eine traditionelle japanische Methode, bei der durch sanftes Auflegen der Hände Energie in den Fluss geraten kann. Was ist Jikiden Reiki? Prana und Ki: zwei Worte für den Energiefluss Eine weitere Gemeinsamkeit zeigt sich schon in der Sprache beider Traditionen. Im Yoga gibt es den Begriff Prana: die Lebensenergie, die nach yogischem Verständnis durch den Körper fließt und eng mit dem Atem verbunden ist. Viele Elemente der Yogapraxis – allen voran Pranayama, die Atemübungen – zielen darauf, diesen Energiefluss bewusst wahrzunehmen und zu unterstützen. Im Reiki steckt eine sehr ähnliche Vorstellung bereits im Namen: Das japanische Ki bezeichnet die Lebensenergie – vergleichbar dem chinesischen Qi. Reiki lässt sich sinngemäß als universelle Lebensenergie übersetzen. Zwei Kulturen, zwei Worte – und eine sehr ähnliche Idee: dass Wohlbefinden und innere Balance mit einem freien Fluss dieser Lebensenergie zusammenhängen. Wer im Yoga mit Prana vertraut ist, findet im Ki des Reiki deshalb schnell einen bekannten Gedanken wieder – nur der Weg unterscheidet sich: Yoga nähert sich dem Energiefluss aktiv über Bewegung und Atem, Reiki empfangend über das sanfte Auflegen der Hände. Aktiv und empfangend: zwei Qualitäten, ein Ziel Der spannendste Unterschied liegt für mich in der Richtung. Yoga ist eine aktive Praxis: Du bewegst dich, hältst, atmest, tust. Reiki ist eine empfangende Praxis: Du liegst, lässt geschehen, empfängst. In meiner Praxis erlebe ich immer wieder: Gerade Menschen, die viel leisten, fällt das Aktive oft leichter als das Empfangende. Genau deshalb ist die Kombination so stimmig – die Yogapraxis bereitet den Körper vor und holt dich aus dem Denken, Reiki lädt anschließend dazu ein, deinen Körper noch weiter wahrzunehmen und loszulassen. Reiki nach der Yogapraxis: ein Deep-Dive für Regeneration Wenn der Körper durch die Yogapraxis vorbereitet ist und die Aufmerksamkeit schon im Spüren angekommen ist, kann Reiki zu einem echten Deep-Dive für Regeneration und innere Balance werden. Zum Beispiel, um: - nach dem Savasana noch tiefer ins Loslassen innerer, körperlicher und seelischer Blockaden zu gehen - das Thema der Yogastunde in Körper, Geist und Seele weiter zu verinnerlichen - das eigene Körperbewusstsein weiter zu schulen – und dadurch auch im Yoga bewusster in den Energiefluss kommen zu können: Besonders nah beieinander liegen dabei Yin Yoga und Reiki: Im Yin Yoga werden Haltungen lange gehalten. Der Schritt von dort in eine Reiki-Sequenz ist klein – und kann als sehr natürlich empfunden werden. Wie sich beides im Alltag kombinieren lässt Meine Yoga-praktizierenden Klient:innen verbinden beides ganz einfach zu Hause: ein paar ruhige Yogahaltungen oder Dehnungen am Abend, danach einige Minuten Reiki-Selbstanwendung – die Hände auf Herz oder Bauch, atmen, ankommen. Wie gut die Selbstanwendung in einen vollen Alltag passt, habe ich zuletzt in meinem Beitrag über Reiki für Mütter beschrieben. Wer Yoga bereits praktiziert, bringt ohnehin die beste Voraussetzung mit: die Bereitschaft, dem eigenen Körper zuzuhören. Yoga in meinem Familienalltag mit Reiki Mental Load Restore am 6. September: Yin Yoga, Soundbath und Reiki in Hamburg Wie stimmig sich aktive und empfangende Ruhe verbinden lassen, kannst du Anfang September selbst erleben. Gemeinsam mit Amelie vom LUMA Yoga Studio in Hamburg-Eppendorf gestalte ich am Sonntag, den 6. September, das „Mental Load Restore“-Special – einen Abend für Menschen, die viel tragen und sich selbst dabei oft zu wenig Raum geben. Dich erwarten: - 90 Minuten Yin Yoga – ankommen, nachgeben, loslassen - ein immersives Soundbath mit Kristallklangschalen - eine individuelle Reiki-Sequenz für jede teilnehmende Person Erst die aktive, dann die empfangende Ruhe: Der Abend folgt genau der Idee dieses Beitrags. Da jede teilnehmende Person eine individuelle Reiki-Sequenz erhält, ist die Zahl der Plätze begrenzt. Jetzt Platz beim „Mental Load Restore“-Special sichern Für Yogis und Yogalehrende: Reiki selbst lernen Viele Yoga-Praktizierende erleben Reiki und erkennen Zusammenhänge zwischen dem erlebten Energiefluss beim Yoga und jetzt während einer Reiki-Anwendung – und möchten die empfangende Qualität danach in die eigene Praxis holen. Genau dafür gibt es das Jikiden Reiki Shoden Seminar: An einem Wochenende lernst du die traditionelle Selbstanwendung – und wie du andere begleitest. Ohne Vorkenntnisse, ohne Glauben an irgendetwas. Die nächsten Termine in der medosophos Praxis (jeweils Sa + So): - 3./4. Oktober 2026 - 12./13. Dezember 2026 - 6./7. März 2027 Zur Jikiden Reiki Shoden Ausbildung Du hast Fragen zur Kombination von Yoga und Reiki – ob privat oder für dein Studio? Schreib mir gerne. Kontakt *Hinweis: Reiki ist keine medizinische Behandlung. Reiki-Anwendungen ersetzen weder Diagnose noch Behandlung durch Ärzt:innen, Heilpraktiker:innen oder Psychotherapeut:innen – sie verstehen sich als begleitende Maßnahme.*

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